Batterieabsatz und -rücklauf.

Grafik

Seit 2005 setzt sich die Absatzmenge aus dem Durchschnitt der zwei vorhergehenden Jahre zusammen.

 

80 Prozent der verkauften Batterien sollen in der Schweiz dem Recycling zugeführt werden, so das Ziel des Bundesamts für Umwelt. Die Rücklaufquote stieg in den Jahren 2001 bis 2009 kontinuierlich von rund 60 auf über 70 Prozent, stagnierte in der Folge aber und war zeitweise auch wieder leicht rückläufig. Grund für den Rückgang war das starke Wachstum bei den Lithium-Ionen-Akkus. Diese wiederaufladbaren Akkus in Geräten oder E-Bikes sind deutlich länger in Gebrauch als herkömmliche Batterien. Die Rücklaufquote berechnet sich aus dem Verhältnis von Absatz und Rücklauf. Weil die Lithium-Ionen-Akkus im Durchschnitt erst etwa sieben Jahre nach Inverkehrbringung in der Sammelstelle landen, sinkt die Quote automatisch. Verstärkt wird dieser Trend durch das enorme Wachstum bei der Absatzmenge.

Gestützt auf obige Entwicklung weist INOBAT seit 2017 die Rücklaufquote an gebrauchten Batterien wie folgt aus:

  • Eine Rücklaufquote nach dem bisherigen System, um die Entwicklung transparent aufzuzeigen.
  • Eine Rücklaufquote für gebührenbelastete Batterien, exklusiv Lithium-Batterien. Grundlage für die Berechnung bildet ein Zweijahresabsatz an in Verkehr gebrachten Batterien (Vorjahr und Berichtsjahr) sowie die Rücklaufmenge an gebrauchten Batterien im Berichtsjahr.
  • Eine Rücklaufquote für gebührenbelastete Lithium-Batterien. Grundlage für die Berechnung bildet ein durchschnittlicher 7-Jahresabsatz an in Verkehr gebrachten Lithium-Batterien sowie die Rücklaufmenge an gebrauchten Batterien im Berichtsjahr. Bis zum Vorliegen der entsprechenden Datenreihe erfolgt die Berechnung analog den übrigen Batterien.

Gestützt auf die massgebenden Absatz- und Rücklaufmengen ergeben sich nachstehende Rücklaufquoten:

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